Bethesda hat das Ende für The Elder Scrolls: Blades angekündigt. Das Mobile-Spiel, das 2018 startete, schließt am 30. Juni 2026 seine Server. Spieler haben bis dahin Zeit, die Kampagne abzuschließen und In-App-Käufe zu tätigen – mit massiven Rabatten.

Das Spiel bot Dungeon-Crawling, Städtebau und PvP-Modi in der Welt von Tamriel. Es generierte bei Release Einnahmen, blieb aber auf Mobile-Plattformen beschränkt. Eine PC-Version kam nie.

Hintergründe zum Shutdown

Die Entscheidung folgt dem Trend, ältere Mobile-Titel einzustellen. Blades erhielt über Jahre Updates, inklusive Events und Inhalts-Erweiterungen. Dennoch sank die Spielerzahl. Bethesda priorisiert nun Ressourcen für Projekte wie The Elder Scrolls VI.

Im Vergleich zu The Elder Scrolls: Legends, das 2025 endete, hielt Blades länger durch. Legends verschwand nach fünf Jahren ohne Updates. Blades bot zumindest Rabatte als Trost: Alle Shop-Items kosten nun 99 Cent.

Spieler äußern Enttäuschung auf Reddit. Viele hofften auf eine Offline-Version zur Erhaltung. Bethesda plant das nicht. Das Spiel verschwindet vollständig, inklusive PvP und sozialer Features.

Auswirkungen auf die Elder-Scrolls-Reihe

Blades war ein Experiment: Ein Free-to-Play-Ableger mit Mikrotransaktionen. Es testete Mobile-Märkte für Bethesda. Erfolge flossen in Elder Scrolls Online ein, das weiterläuft.

Fans sorgen sich um die Zukunft. Bethesda kämpft mit Layoffs und Projektverzögerungen. The Elder Scrolls VI bleibt fern, angekündigt 2018. Blades’ Ende unterstreicht Wartezeiten.

Trotzdem bleibt die Serie vital. Elder Scrolls Online expandiert, mit Crossplay-Plänen. Modder halten Klassiker wie Skyrim lebendig.

Community-Reaktionen und Alternativen

Auf Foren teilen Spieler Erinnerungen. Ein User nannte Blades “perfekt für unterwegs”. Andere kritisieren Monetarisierung.

Alternativen? Genshin Impact oder Diablo Immortal bieten ähnliche Dungeon-Action. Für Elder-Scrolls-Fans: Elder Scrolls Online auf Mobile.

Bethesda könnte Inhalte recyclen. Elemente aus Blades tauchten in anderen Titeln auf.

Persönliche Einschätzung

Blades’ Shutdown markiert das Ende einer Ära für Bethesdas Mobile-Ambitionen. Es zeigt Risiken von Live-Service-Spielen: Ohne konstante Spieler droht das Aus. Hoffentlich lernt Bethesda daraus für zukünftige Projekte.

Quelle: PC Gamer

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