Mit Haunted Lands kommt am 10. März ein Retro-Actionspiel, das sich klar als spiritueller Nachfolger von Dangerous Dave in the Haunted Mansion positioniert. Laut PC Gamer knüpft das Projekt bewusst an die alte id-Software-Ära an, bevor Doom zum Genre-Monolithen wurde. Der Solo-Entwickler Alevgor setzt dabei auf klassische Side-Scrolling-Action, kombiniert das Grundgerüst aber mit deutlich modernerer Gewaltinszenierung und mehr spielbaren Charakteren. Für Retro-Fans ist das ein interessanter Spagat zwischen Nostalgie und zeitgemäßem Tempo.
Spannend ist vor allem der Kontext: Dangerous Dave gilt zwar nicht als Mainstream-Name wie Doom oder Quake, ist historisch aber ein Teil der id-Frühphase. Genau dieses Kapitel wird in den letzten Monaten wieder häufiger aufgegriffen, weil sich viele Studios auf präzisere, kompaktere Shooter-Konzepte zurückbesinnen. Haunted Lands versucht daraus kein reines Museum zu machen, sondern ein bewusst aufgeladenes Actionspiel mit Oldschool-Look und modernem Flow.
Was bisher offiziell zu Haunted Lands bekannt ist
Die bisher belastbaren Infos kommen aus dem PC-Gamer-Bericht und den offiziellen Steam-Einträgen. Bestätigt sind ein Full-Release am 10. März, mehrere spielbare Figuren und ein Kampfsystem, das deutlich stärker auf direkte Reaktion und brachiale Trefferwirkung setzt als klassische 8-Bit-Vorbilder. Die Steam-Seite nennt außerdem Artefakte, die Fähigkeiten der Charaktere grundlegend verändern können.
Wer die Grundlage selbst prüfen will, findet die Produktseite direkt bei Steam sowie die Demo unter Haunted Lands Demo. Für den historischen Bezug zu Dave ist außerdem der Überblick zu Dangerous Dave in the Haunted Mansion hilfreich.
Retro-Optik, aber nicht retro-bieder
Gerade bei Retro-Shootern ist die größte Gefahr oft, dass sie nur zitieren statt liefern. In diesem Fall wirkt die Ausrichtung aggressiver: sechs spielbare Figuren, darunter laut Bericht etwa eine Magierin und ein Werwolf, sollen unterschiedliche Kampfansätze eröffnen. Das ist ein klarer Unterschied zum alten Ein-Charakter-Modell der frühen Reihe.
Die Demo-Eindrücke, auf die sich PC Gamer bezieht, beschreiben vor allem das Treffergefühl als Kernfeature. Das ist für ein Spiel dieses Typs entscheidend, weil Pixel-Look allein heute kein Verkaufsargument mehr ist. Wer im Genre bleibt, erwartet präzise Steuerung, sauber lesbare Gegneranimationen und einen Progressionsbogen, der mehr bietet als reine Wellenkämpfe.
Falls du aktuell ohnehin auf schnelle Actiontitel schaust, passt auch unser Blick auf Doom: The Dark Ages und die DLC-Sequel-Pläne gut dazu. Als Kontrast lohnt sich zudem die News zu Devil Daggers 2 in Entwicklung, weil dort ebenfalls alte Shooter-DNA modern interpretiert wird.
Warum diese Art News 2026 wieder zieht
Der Retro-Markt ist 2026 spürbar reifer als noch vor ein paar Jahren. Viele Spieler wollen nicht mehr nur „wie früher“, sondern „wie früher, aber besser lesbar und schneller auf den Punkt“. Genau hier könnte Haunted Lands treffen: vertraute visuelle Sprache, aber mit mehr Dynamik, klarerer Klassenfantasie und einer härteren Actionkante.
Für den Kaufkontext heißt das: Nicht jeder Hype braucht Day-one-Zwang. Wer bei Neuerscheinungen auf Budget achtet, fährt weiterhin am besten mit einem CD Key Preisvergleich über seriöse Shops und achtet darauf, PC Spiele günstig kaufen legal als Priorität zu sehen. Gerade bei Nischen-Releases sind regionale Preisunterschiede oft vorhanden, aber Sicherheit und transparente Händler sollten klar vor dem niedrigsten Preis stehen.
Einschätzung
Haunted Lands wirkt bisher nicht wie der nächste große Genre-Umsturz, aber sehr wohl wie ein Projekt mit klarer Identität. Wenn die finale Version das in der Demo beschriebene Treffergefühl und den Charakterfortschritt konstant trägt, kann daraus ein starker Geheimtipp für Action- und Retro-Fans werden. Die Idee, einen historischen Vorläufer von Doom nicht nur zu zitieren, sondern in ein modernes Spieltempo zu übersetzen, ist jedenfalls deutlich interessanter als der übliche Pixel-Throwback.
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