Order of the Sinking Star bekommt noch 2026 eine PS5-Version. Das hat PlayStation am 21. Juli 2026 in einem Hands-on-Bericht bestätigt. Für NyaGames ist das mehr als nur ein weiterer Plattform-Release: Thekla bringt damit sein nächstes großes Rätselspiel nach Braid und The Witness auch auf Sonys aktuelle Konsole. Laut PlayStation und der offiziellen Produktseite setzt das Projekt auf über 1.000 handgebaute Rätsel, mehrere spielbare Figuren und vier unterschiedliche Welten, die sich im Verlauf miteinander verzahnen. Für Fans anspruchsvoller Puzzle-Spiele ist das eine der spannendsten Genre-Meldungen dieses Sommers.

Bemerkenswert ist vor allem der Zeitpunkt. Bislang war das Spiel vor allem als PC- und Switch-2-Projekt sichtbar. Die neue PS5-Bestätigung erweitert die Reichweite deutlich und macht aus dem Titel einen relevanteren Kandidaten für die zweite Jahreshälfte 2026. Gerade auf PlayStation, wo zuletzt oft Action-RPGs, Service-Spiele oder große Marken die Schlagzeilen dominiert haben, wirkt ein so klar auf Rätsel und Systemtiefe gebautes Projekt angenehm eigenständig.

Was für die PS5-Version jetzt offiziell feststeht

Die gesicherte Faktenlage ist klar umrissen. PlayStation nennt eine Veröffentlichung auf PS5 für später im Jahr 2026. Ein exaktes Datum fehlt noch. Auf Steam steht weiterhin nur „To be announced“, die Store-Seite bestätigt aber zentrale Eckdaten: mehr als 1.000 miteinander verbundene Rätsel, vier verschiedene Welten, mehrere spielbare Helden und eine stärker erzählte Struktur als viele klassische Genre-Vertreter. Auch eine Demo ist laut Steam verfügbar, was für ein solches Spiel besonders wichtig ist, weil sich Schwierigkeitsgrad und Spielgefühl nur begrenzt aus Trailern ablesen lassen.

Interessant ist außerdem, dass die offizielle Website das Ganze nicht bloß als lineare Puzzle-Kampagne beschreibt. Stattdessen geht es um ein verknüpftes Abenteuer, in dem Lösungen neue Zusammenhänge offenlegen. Genau das passt zu dem, was PlayStation im Hands-on hervorhebt: Figuren aus unterschiedlichen Bereichen treffen später aufeinander, ihre Fähigkeiten greifen ineinander, und aus zunächst getrennten Rätselsträngen entsteht ein deutlich komplexeres Gesamtsystem.

Vier Welten, viele Figuren, ein deutlich größerer Anspruch

Im PlayStation-Bericht wird schnell deutlich, wie sehr Thekla diesmal auf Abwechslung setzt. Im Zentrum stehen abstrakte Logikaufgaben und unterschiedliche Charaktere mit klaren Fähigkeiten. Eine Königin, ein Krieger, eine Diebin, ein Zauberer und weitere Figuren lösen Probleme auf jeweils eigene Weise. Laut Steam sind diese Helden keine bloßen Perspektivwechsel, sondern Teil der spielmechanischen Struktur. Das ist wichtig, weil Thekla damit stärker auf Team-Dynamik und kombinierte Systeme setzt als in The Witness.

PlayStation beschreibt außerdem, wie sich die Rätsel nach und nach schichten: erst einfache Block- und Bewegungsaufgaben, später Gegner, Umweltgefahren, Spiegelmechaniken, farbige Strahlen und Welten, die mechanisch kollidieren. Wer unsere Meldung zu Marvel Tōkon gelesen hat, kennt das Gegenstück aus einem anderen Genre: Auch dort entsteht die Tiefe weniger durch rohe Größe als durch Systemkombinationen. Bei Order of the Sinking Star dürfte genau diese Verdichtung entscheidend sein.

Warum die Meldung für 2026 wichtig ist

Die PS5-Ankündigung macht das Spiel sichtbarer, aber sie schärft auch die Erwartung. Thekla arbeitet laut PlayStation seit rund zehn Jahren mit einem eher kleinen Team an dem Projekt. Das ist ein ungewöhnlich langer Zyklus, selbst für ambitionierte Indie-Produktionen. Gleichzeitig weckt genau das hohe Erwartungen, weil Jonathan Blow mit Braid und The Witness zwei Spiele verantwortet hat, die das Puzzle-Genre jeweils auf ihre Weise geprägt haben.

Für Sony ist die Meldung ebenfalls nützlich. 2026 lebt das PS5-Line-up nicht nur von großen Blockbustern, sondern auch von auffälligen Nischenprojekten mit klarem Profil. In diesem Umfeld passt Order of the Sinking Star gut neben Beiträge wie unseren Bericht zu Castlevania: Belmont’s Curse oder die Vorschau auf Hellraiser: Revival, weil PlayStation damit ein Portfolio zeigt, das nicht nur aus sicheren Fortsetzungen besteht.

Einordnung

Noch fehlt der letzte harte Datenpunkt in Form eines konkreten Release-Termins. Trotzdem ist die Nachricht substanziell: PS5 ist jetzt offiziell an Bord, die Demo existiert, und die Kernidee des Spiels lässt sich dank PlayStation-Bericht, Steam-Seite und offizieller Website deutlich besser greifen als noch bei der ersten Enthüllung. Wer Puzzle-Spiele mit offenem Erkundungscharakter mag, sollte diesen Titel im Blick behalten.

Unterm Strich wirkt Order of the Sinking Star wie ein Projekt, das weniger auf breite Massenansprache als auf langfristige Faszination zielt. Gerade deshalb könnte die PS5-Version wichtig werden. Sie bringt ein ungewöhnlich großes, systemisches Rätselspiel auf eine Plattform, auf der solche Produktionen selten im Mittelpunkt stehen. Mehr Meldungen aus diesem Bereich findet ihr gesammelt im Hub unter /game-news/.

Quelle: Order of the Sinking Star is coming to PS5, hands-on report und Order of the Sinking Star on Steam