
Rockstar-Entwickler machen IWGB-Gewerkschaft öffentlich
Rockstar-Mitarbeitende haben ihre Organisation mit der britischen Gewerkschaft IWGB jetzt öffentlich gemacht. Nach Monaten, in denen der Konflikt vor allem über Gerichtsunterlagen und einzelne Statements lief, tritt die Gruppe nun als „Rockstar IWGB Game Workers Union“ auf. Für die Gaming-Industrie ist das ein wichtiger Moment, weil aus einem internen Arbeitskampf ein sichtbarer, langfristiger Strukturkonflikt wird. Im Kern geht es um die Folgen von 31 Entlassungen aus dem Vorjahr. Laut Gewerkschaft und betroffenen Beschäftigten stehen die Kündigungen im Zusammenhang mit Organisierung am Arbeitsplatz; Rockstar hatte die Trennungen dagegen mit angeblichen Leaks zu unangekündigten Projekten begründet. Der Fall ist weiter anhängig. Neu ist vor allem: Die betroffenen Teams gehen aktiv in die Öffentlichkeit und verknüpfen den Rechtsstreit klar mit Forderungen an die Arbeitsbedingungen. ...