
Sega streicht Super Game und setzt auf Klassiker-Revival
Sega zieht bei seiner Langzeitstrategie die Reißleine: Das über Jahre angekündigte „Super Game“ wird laut aktuellem Geschäftsbericht nicht weiterverfolgt. Stattdessen verschiebt der Publisher Ressourcen in klassische Marken und traditionelle Vollpreisspiele. Für viele Fans ist das ein überraschender, aber nicht völlig unlogischer Kurswechsel. Denn die zuletzt schwächeren Live-Service-Ergebnisse haben gezeigt, wie teuer und riskant der Betrieb großer Dauerprojekte geworden ist. Im Zentrum der neuen Linie stehen bekannte Reihen wie Crazy Taxi, Jet Set Radio, Golden Axe, Shinobi und Streets of Rage. Sega spricht in den Unterlagen davon, „Mainstay IPs“ stärker zu priorisieren. Das bedeutet in der Praxis: weniger Wette auf ein riesiges Plattform-Projekt, mehr Fokus auf Marken, die weltweit Wiedererkennung haben und sich klarer positionieren lassen. ...