
Kickstarter entschuldigt sich für zu strenge Adult-Content-Regeln
Kickstarter hat eine ungewöhnlich direkte Kehrtwende hingelegt: Nach heftiger Kritik aus der Community nimmt die Plattform ihre neu eingeführten Adult-Content-Regeln wieder zurück. Für viele Entwickler ist das mehr als nur eine Formalie, denn gerade im Indie-Bereich hängt die Finanzierung oft an wenigen Wochen Kampagnenlaufzeit. Wenn in dieser Phase plötzlich neue Limits greifen oder laufende Projekte gestoppt werden, kann das für ein Studio existenziell werden. Der Auslöser war ein Konflikt zwischen den eigenen Regeln von Kickstarter und den Vorgaben des Zahlungsdienstleisters Stripe. Laut Kickstarter wurden zuletzt immer mehr Kampagnen zunächst freigegeben, später aber während der Finanzierung von Stripe ausgebremst. Die verschärften Richtlinien sollten diese Lücke schließen. In der Praxis wirkte das jedoch auf viele Creator wie ein pauschaler Rückzug der Plattform bei sensiblen Themen. ...