Abstrakte JRPG-inspirierte Gaming-Collage ohne Logos oder bekannte Figuren

Yoshi-P nennt Final Fantasy-Risiko: Zu lange Release-Abstände

Naoki Yoshida spricht ein Problem offen aus, das Square Enix selten so direkt benennt: Final Fantasy verliert bei jüngeren Spielern an Bindung, wenn zwischen großen Hauptteilen zu viele Jahre liegen. In einem Interview rund um das neu angekündigte Dissidia Duellum sagt der Produzent, die langen Release-Abstände hätten dazu geführt, dass ein Teil des jüngeren Publikums kaum noch einen natürlichen Zugang zur Reihe findet. Die Aussage ist deshalb relevant, weil sie nicht aus einer Fan-Debatte kommt, sondern aus der eigenen Führungsebene. Yoshida beschreibt einen klaren Generationenbruch: Wer mit Action-Systemen, Online-Competition und ständigem Content-Flow aufgewachsen ist, wartet weniger geduldig auf den nächsten Singleplayer-Großtitel. Für Traditionsmarken wie Final Fantasy ist das ein handfestes Wachstumsproblem. Wie breit Square Enix deshalb inzwischen mit der Marke plant, sieht man auch an FF14s größerem Umbau mit Evercold als 8.0-Auftakt, der Switch-2-Version mit separatem Abo und am vorsichtigeren Neustart von Dragon Quest 12: Beyond Dreams, wo Square Enix ebenfalls lieber zusätzliche Zeit nimmt als einen halbgaren Mainline-Release zu erzwingen. ...

22. März 2026 · 4 Minuten · 699 Wörter · NyaGames Redaktion